Der Vorname Kim in Deutschland

Der Vorname Kim ist in Deutschland vor allem als weiblicher Name bekannt, obwohl er eigentlich geschlechtsneutral ist. Besonders beliebt war der Name in den frühen 1990er Jahren. Im Jahr 1992 erreichte Kim seinen Höhepunkt in der Beliebtheitsskala für Vornamen – danach nahm die Häufigkeit langsam ab.

Zwischen 2010 und 2021 entschieden sich deutsche Eltern etwa 5.000 Mal dafür, ihr Kind Kim zu nennen – und zwar stets als ersten Vornamen. Diese Zahl zeigt, dass der Name auch heute noch gelegentlich gewählt wird, wenn auch deutlich seltener als vor drei Jahrzehnten. Die meisten dieser Namensgebungen betrafen Mädchen, was die weibliche Assoziation von Kim in Deutschland unterstreicht.

Der Name Kim hat mehrere mögliche Ursprünge. In Deutschland wird er oft unabhängig von seiner Herkunft als moderner, kurzer Vorname geschätzt. Ursprünglich kann er aus dem dänischen oder englischen Sprachraum stammen, wo er als Kurzform von Namen wie Kimberly verwendet wird. Daneben gibt es auch eine Verbindung zu koreanischen Namen, wo „Kim“ einen der häufigsten Familiennamen darstellt – als Vorname ist er hier aber eher untypisch.

Heute gilt Kim als Name mit Retro-Charme – kurz, einfach und zeitlos. Wer sich heute für diesen Vornamen entscheidet, wählt oft bewusst einen klassischen Namen aus den 90ern, der nie ganz aus der Mode gekommen ist.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen