Wann sollte man den Handy-Akku wechseln?

Der Akku ist einer der am stärksten beanspruchten Teile eines Smartphones – neben dem Bildschirm. Im Laufe der Zeit verliert er seine Fähigkeit, Energie zu speichern. Meist hält ein Handy-Akku zwischen 500 und 2000 Ladezyklen, je nach Modell und Nutzung. Ein Ladezyklus entspricht dabei nicht einer Ladevorgang, sondern der Summe von Ladevorgängen, die sich zu 100 % addieren – zum Beispiel zwei Mal 50 %.

Wer sein Gerät lange nutzen möchte, sollte darauf achten, den Ladezustand möglichst zwischen 30 % und 80 % zu halten. Regelmäßiges vollständiges Entladen oder Überladen belastet den Akku unnötig. Auch hohe Temperaturen, etwa beim Laden im direkten Sonnenlicht oder unter der Bettdecke, beschleunigen den Alterungsprozess.

Ein deutlicher Hinweis, dass der Akku ersetzt werden sollte, ist, wenn er bereits nach kurzer Nutzung leer ist – etwa nach ein paar Stunden, obwohl kaum Apps laufen. Auch ein geschwollener Akku ist ein absolutes Warnsignal: In diesem Fall sollte das Gerät sofort ausgeschaltet und der Akku fachgerecht ausgetauscht werden, da hier Sicherheitsrisiken bestehen.

Ein Akkuwechsel lohnt sich oft schon nach zwei bis drei Jahren, besonders bei intensiver Nutzung. Viele Hersteller bieten mittlerweile Reparaturprogramme an, und auch unabhängige Werkstätten tauschen Akkus zu fairen Preisen. Statt ein neues Handy zu kaufen, kann ein kostengünstiger Austausch die Lebensdauer des Geräts um Jahre verlängern – und ist auch gut für die Umwelt.

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