Wie oft sollte man mit 60 noch Sport treiben?
Wer über 60 ist, sollte keineswegs auf sportliche Aktivität verzichten – ganz im Gegenteil. Regelmäßige Bewegung hält fit, stabilisiert das Gleichgewicht und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Wichtig ist jedoch, nicht auf High-Intensity-Training zu setzen, sondern auf nachhaltige, moderate Belastung.
Regelmäßigkeit statt Leistungsdruck: Laut Expertin Steinbach ist es klug, mehrmals wöchentlich aktiv zu sein – idealerweise an vier bis fünf Tagen je etwa eine halbe Stunde. Dabei geht es nicht um Wettkampf, sondern um Ausdauer und Wohlbefinden. Wer sich abwechslungsreich bewegt, tut seinem Körper besonders Gutes: Wechseln Sie ruhig zwischen Spaziergängen, Radfahren, Schwimmen oder leichtem Krafttraining. Abwechslung beugt Überlastung vor und macht einfach mehr Spaß.Auch alltägliche Bewegung zählt: Treppensteigen statt Fahrstuhl, Gartenarbeit oder ein langer Spaziergang mit dem Hund – das alles stärkt die Gesundheit mindestens genauso wie ein Sportkurs. Viele vergessen, dass solche Aktivitäten fest in den Alltag integriert oft effektiver sind als ein einziges Workout pro Woche.
Der Schlüssel liegt in der Kontinuität. Wer mit 60 plus regelmäßig in Bewegung bleibt, beugt nicht nur Rückenschmerzen und Muskelschwund vor, sondern fördert auch die geistige Frische. Wichtig ist nur: Langsam anfangen, auf den Körper hören und Freude an der Bewegung finden. Es geht nicht darum, wie intensiv – sondern darum, wie oft man sich bewegt.
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