Wie oft sollte man Welpen entwurmen?
Die Entwurmung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen für die Gesundheit eines Welpen. Würmer sind bei Jungtieren besonders häufig und können, wenn sie unbehandelt bleiben, zu gesundheitlichen Problemen führen – von Durchfall bis hin zu Wachstumsstörungen.
Experten empfehlen, dass Welpen bereits in den ersten Lebenswoichen regelmäßig entwurmt werden. Bis zum Alter von zwölf Wochen sollte alle zwei Wochen eine Wurmkur durchgeführt werden. Das liegt daran, dass Welpen oft schon mit Würmern zur Welt kommen oder diese über die Muttermilch aufnehmen. Die mehrfache Behandlung ist nötig, weil die Mittel nur erwachsene Würmer abtöten – nicht die Eier oder Larven, die später schlüpfen.
Nach den ersten zwölf Wochen geht man monatlich vor, bis der Welpe etwa sechs Monate alt ist. Danach reicht bei den meisten Hunden eine vierteljährliche Entwurmung – also alle drei Monate. Diese Regelung gilt lebenslang, um Langzeitinfektionen vorzubeugen und auch den Schutz für Menschen zu gewährleisten, da einige Würmer übertragbar sind.
Wichtig ist, das richtige Präparat zu wählen. Nicht alle Mittel wirken gegen alle Wurmarten. Ein Tierarzt kann hier gezielt beraten und einen individuellen Plan erstellen. Gleiches gilt für die Kombination mit Flohprophylaxe – beides gehört in der Wachstumsphase engmaschig zum Schutz des Tieres.
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