Wurmkur beim Welpen: Wann und wie oft?
Die Entwurmung von Welpen ist ein wichtiger Bestandteil der Welpenpflege – vor allem in den ersten Lebensmonaten. Bis zum Alter von sechs Monaten sollten Welpen deutlich häufiger entwurmt werden als erwachsene Hunde, da sie besonders anfällig für Würmer sind.
Der Grund: Viele Welpen werden bereits infiziert geboren oder stecken sich über die Milch der Mutter an. Deshalb ist es entscheidend, ab dem zweiten Lebenswochen** mit der Entwurmung zu beginnen. Gleichzeitig sollte auch die Mutter behandelt werden, um eine erneute Ansteckung zu verhindern.
Die empfohlene Behandlungsstrategie sieht vor, dass Welpen alle zwei Wochen** von der 2. bis etwa zur 8. Lebenswoche entwurmt werden. Das bedeutet: nach der Geburt starten, dann nach 4, 6 und 8 Wochen erneut. Anschließend reicht eine monatliche Entwurmung, bis das Tier etwa sechs Monate alt ist. Danach wechseln viele Tierärzte auf eine viertel- oder halbjährliche Behandlung, je nach Lebensweise des Hundes.
Welches Präparat verwendet wird, sollte immer mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Nicht jedes Mittel wirkt gegen alle Wurmarten, und die Dosierung richtet sich nach Gewicht und Gesundheitszustand des Welpen.
Regelmäßige Entwurmung schützt nicht nur den Welpen, sondern auch die menschliche Familie – einige Würmer können auf Menschen übertragen werden. Eine gesunde Entwicklung beginnt mit guter Vorsorge, und die Wurmkur ist dabei kein unnötiger Stress, sondern ein sinnvoller Schutz.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.