So wehrt der Körper eine bakterielle Infektion ab
Wenn schädliche Bakterien in den Körper eindringen, beginnt das Immunsystem sofort mit der Abwehr. Die Bakterien geben Giftstoffe ab, sogenannte Toxine, die sich im Körper ausbreiten und verschiedene Beschwerden auslösen. Dazu gehören oft Durchfall, Erbrechen, Fieber, Husten und Schwitzen.
Fieber ist eine der wichtigsten Reaktionen: Durch die erhöhte Körpertemperatur arbeiten viele Abwehrzellen effektiver, und gleichzeitig wird die Vermehrung der Bakterien verlangsamt. Schweiß hilft dabei, Giftstoffe über die Haut auszuscheiden und die Temperatur zu regulieren.
Husten und Erbrechen sind ebenfalls Schutzmechanismen. Husten dient dazu, beispielsweise in der Lunge ansammelnde Bakterien oder Schleim wieder loszuwerden. Erbrechen kann verhindern, dass noch mehr Krankheitserreger aus dem Magen in den Körper gelangen – besonders bei Lebensmittelvergiftungen durch Bakterien wie Salmonellen.
Durchfall hingegen ist ein Zeichen dafür, dass der Körper versucht, die Eindringlinge möglichst schnell über den Darm zu entfernen. All diese Symptome sind unangenehm, zeigen aber, dass der Körper aktiv gegen die Infektion kämpft.
Manchmal reicht die körpereigene Abwehr nicht aus, und eine Antibiotikabehandlung ist nötig. Wichtig ist, dass Antibiotika nur bei bakteriellen – nicht bei viralen – Infektionen wirken. Deshalb sollte immer ein Arzt entscheiden, ob sie eingesetzt werden müssen.
Die beste Vorsorge bleibt eine gesunde Lebensweise, ausreichend Schlaf und eine gute Hygiene – denn Händewaschen verhindert oft schon den ersten Kontakt mit gefährlichen Erregern.
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