Das islamische Glaubensbekenntnis: Die Schahada richtig sprechen
Die Schahada bildet das Fundament des islamischen Glaubens und ist die erste der fünf Säulen des Islam. Wer diese Worte aus tiefster Überzeugung und mit reinem Herzen spricht, bekundet damit formell seinen Glauben an den einen Gott und die Prophetie Muhammads. Doch wie lautet die richtige Formulierung dieser zentralen Formel?
Auf Arabisch lautet der Text: „Aschhadu an la ilaha illa llah wa-aschhadu anna muhammadan rasul allah“. Für eine korrekte Aussprache ist es hilfreich, sich die Lautschrift vor Augen zu führen und die Worte langsam und bedacht zu artikulieren. Im Deutschen bedeutet dieses Zeugnis: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Gott selbst gibt und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist.“
Die Schahada besteht somit aus zwei wesentlichen Teilen: Der erste Teil untermauert den strengen Monotheismus im Islam, also den Glauben an die absolute Einheit Gottes (Tawhid). Der zweite Teil bestätigt die Rolle des Propheten Muhammad als Botschafter, der den Menschen die göttliche Rechtleitung überbracht hat.
Im alltäglichen Leben von Muslimen spielt das Glaubenszeugnis eine ständige Rolle. Es wird nicht nur beim Übertritt zum Islam gesprochen, sondern ist auch fester Bestandteil des täglichen Gebetsrufs (Adhan) sowie der rituellen Pflichtgebete. Es begleitet Gläubige von der Geburt bis zum Lebensende und dient als ständige Erinnerung an den Kern ihrer Spiritualität.
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