Wie sagt man zu Karneval in Köln?

Wenn in Köln der Karneval beginnt, wird die Stadt um 11:11 Uhr plötzlich „jeck“. Doch was bedeutet das eigentlich? In Köln sagt man nicht einfach „verrückt“ – man sagt „jeck“. Und wer die närrische Zeit feiert, der ist ganz klar ein Jeck durch und durch.

Von Weiberfastnacht bis zum „Veilchendienstag“, dem letzten Tag der tollen Tage, ziehen bunt kostümierte Jecke durch die Straßen. Sie tanzen, singen, lachen und feiern, als gäbe es kein Morgen. Dabei ist „jeck“ mehr als nur ein Wort – es ist eine Haltung. Es steht für Ausgelassenheit, für Lebensfreude, für das Verrückte im Alltag, das plötzlich ganz normal wird.

In den Kneipen und auf den Plätzen hört man Sätze wie: „Du bis en echter Jeck!“ – und das ist durchaus ein Kompliment. Denn in Köln ist es in Ordnung, mal albern zu sein, mal laut, mal völlig vernarrt in die närrische Zeit. Selbst die ernsthaftesten Bürger ziehen sich zu Karneval kostümiert durch die Gassen und lassen sich vom jecken Geist mitreißen.

Der Kölner Karneval lebt von dieser Mischung aus Tradition, Spass und lokaler Sprache. Wer einmal „jeck“ gesagt hat, versteht schnell: Es geht nicht darum, perfekt zu sein – es geht darum, dabei zu sein. Und wer weiß, vielleicht wirst auch du bald ein bisschen jeck…

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