Besser schlafen trotz Sodbrennen: Die richtige Position
Nachts brennt es im Hals, der Schlaf ist dahin – wer regelmäßig unter Sodbrennen leidet, kennt das unangenehme Gefühl nur zu gut. Oft liegt die Ursache in der täglichen Ernährung oder daran, wie wir spätabends essen. Doch schon kleine Veränderungen im Schlafzimmer können spürbare Erleichterung bringen.
Besonders bewährt hat sich ein einfacher Trick: Schlafen auf der linken Seite. Aufgrund unserer anatomischen Verhältnisse liegt der Magen so, dass Magensäure nicht mehr so leicht in die Speiseröhre aufsteigen kann. Diese Position entlastet nicht nur den Magen, sondern schont auch die Bauchspeicheldrüse und sorgt für eine deutlich ruhigere Nachtruhe.
Zusätzlich hilft es, den Oberkörper leicht erhöht zu lagern. Wer das Kopfende des Bettes ein wenig anstellt oder ein spezielles Keilkissen nutzt, macht sich die Schwerkraft zunutze. Sie verhindert ganz physikalisch, dass saurer Mageninhalt nach oben drückt. Wichtig ist dabei, dass nicht nur der Kopf, sondern der gesamte obere Rumpf angehoben wird, da ein reines Abknicken im Nacken den Druck auf den Bauchraum oft nur erhöht.
Wer diese Tipps beherzigt und zusätzlich darauf achtet, schwere Mahlzeiten kurz vor dem Zubettgehen zu vermeiden, wacht morgens wieder deutlich erholter und ohne das bekannte Brennen auf.
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