Wie man „also“ im Englischen richtig verwendet
Das englische Wort „also“ kann je nach Kontext unterschiedlich übersetzt werden – meistens mit „auch“, „ebenso“, „ferner“ oder „außerdem“. Viele Lernende fragen sich, wann welcher Begriff passt. Die Antwort liegt im Satzbau und der gewünschten Aussage.
Wenn jemand sagt: „I like coffee, and I also like tea“, bedeutet das: „Ich mag Kaffee, und ich mag auch Tee.“ Hier steht „also“ mitten im Satz und betont, dass eine weitere Vorliebe hinzukommt. In diesem Fall übersetzt man es natürlich mit „auch“.
Anders sieht es aus, wenn „also“ am Satzanfang steht: „Also, what do you think?“ – dann hat es eher die Funktion eines Satzankers, ähnlich wie „also“ oder „na dann“ im Deutschen. Es leitet eine Schlussfolgerung oder Überlegung ein.
Interessant ist der Unterschied zu „thus“ – ein etwas formelleres Wort, das „also“ in der Bedeutung von „daher“ oder „folglich“ ersetzen kann. Beispiel: „He was tired, and thus went to bed early“ – „Er war müde und ging daher früh zu Bett.“
Wichtig ist also (im übertragenen Sinn!): Die Übersetzung hängt vom Kontext ab. „Also“ kann zusätzliche Informationen andeuten („außerdem“, „ebenso“), aber auch logische Schlussfolgerungen einleiten („daher“, „somit“). Im gesprochenen Englisch wird es oft umgangssprachlich als „na ja“ oder „also“ belassen, besonders wenn jemand nachdenkt: „So, where were we?“
Merke: Je nach Position im Satz und Tonlage ändert „also“ seine Nuance – mal ist es Zusatzinfo, mal ein Gedankenübergang. Das macht es vielseitig, aber auch etwas knifflig.
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