Was bedeutet „kaputt lachen“?
Wenn jemand sagt: „Ich habe mich kaputt gelacht“, dann ist das keine Übertreibung – zumindest nicht im übertragenen Sinne. Die Redewendung beschreibt, wie sehr etwas zum Lachen war. Man fühlt sich danach fast so, als wäre man körperlich erschöpft, so heftig war das Gelächter.
Worttrennung und Formen:Das Verb „kaputtlachen“ wird zusammengeschrieben: ka·putt·la·chen. Im Präteritum heißt es: lachte kaputt, und das Partizip II lautet: kaputtgelacht. Die Aussprache ist [kaˈpʊtˌlaxn̩] – das „ch“ am Ende wie im Wort „Bach“.
Die Redewendung ist umgangssprachlich, aber im Alltag sehr geläufig. Man benutzt sie oft, um zu betonen, wie lustig eine Situation war – sei es ein Witz, eine Szene im Film oder ein Missgeschick eines Freundes. „Ich habe mich kaputt gelacht, als er über seine eigenen Füße gestolpert ist!“ – solche Sätze hört man oft unter Freunden.
Warum „kaputt“?Das Adjektiv „kaputt“ steht hier nicht für etwas physisch zerbrochenes, sondern für eine Art emotionale Erschöpfung. Wer sich „kaputt lacht“, hat so stark gelacht, dass er danach kaum noch Luft bekommt oder Tränen in den Augen hat. Es ist eine bildhafte Ausdrucksweise, die genau das übersteigerte Gefühl des Lachens einfängt.
Wichtig: Auch wenn es sich um einen festen Ausdruck handelt, bleibt die Schreibweise korrekt zusammengeschrieben – kein Bindestrich, kein Getrenntschreiben. So bleibt die Sprache lebendig, aber grammatikalisch richtig.
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