Was bedeutet „kaputt“ – und wie verwendet man es richtig?
Das Wort „kaputt“ ist im Deutschen allgegenwärtig – im Alltag, in der Umgangssprache und sogar in leicht dramatischen Momenten. Es beschreibt meist einen Zustand, in dem etwas (oder jemand) nicht mehr funktioniert: ein kaputter Fernseher, ein kaputtes Fahrrad oder eben auch ein Mensch, der sich „kaputtgemacht“ hat.
Doch wie schreibt man es? Richtig: kaputt, mit zwei „t“ am Ende. Kein „d“, kein „dt“ – einfach „tt“. Die Schreibweise ist eindeutig, auch wenn man im gesprochenen Wort manchmal ein leichtes „d“-ähnliches Geräusch meinen zu hören. Aber laut Duden und Rechtschreibregeln heißt es eindeutig: kaputt.
Interessant ist die Verwendung als Verb: „sich kaputtmachen“ oder auch „kaputt machen“. Beide Schreibweisen sind möglich, je nachdem, ob man das Verb zusammenschreibt oder getrennt. Im Beispiel „Er hat sich mit Drogen kaputtgemacht“ steht das Adverb „kaputt“ und das Verb „gemacht“ getrennt, weil es sich um eine trennbare Verbform handelt. Genauso sagt man: „Wenn sie weiter so viel arbeitet, macht sie sich kaputt.“
Die Bedeutung geht hier über materiellen Schaden hinaus. Es geht um Erschöpfung, um seelische oder körperliche Überlastung. Jemand, der sich „kaputt arbeitet“, opfert seine Gesundheit – ein Ausdruck mit emotionaler Wucht. So wird „kaputt“ mehr als nur ein Zustand: es wird eine Warnung, eine Beschreibung von Grenzen, die überschritten werden. Ein kleines Wort mit großer Bedeutung im täglichen Leben.
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