Wie erkennt man verdächtige Hautveränderungen?
Die meisten Muttermale auf unserer Haut sind harmlos – sogenannte gutartige Nävi. Sie zeichnen sich meist durch eine gleichmäßige, bräunliche Färbung aus, eine symmetrische Form und einen klaren, begrenzten Rand. Typischerweise sind sie klein, meist unter fünf Millimetern im Durchmesser, und verändern sich im Laufe der Jahre kaum.
Ein melanomverdächtiges Muttermal hingegen sieht oft anders aus. Es kann verschiedene Farbschattierungen aufweisen: von Hellbraun bis Schwarz, manchmal auch Rottöne, Weiß oder sogar Blau in der Fläche. Diese Vielfalt an Farben ist ein Warnsignal. Ein wichtiges Merkmal ist auch die Größe – ein Durchmesser von mehr als fünf Millimetern oder ein stetiges Wachstum sollte stets ärztlich geprüft werden.
Einprägsam ist die ABCDE-Regel, mit der man selbst Muttermale überprüfen kann: A steht für Asymmetrie (die Hälften sehen unterschiedlich aus), B für Begrenzung (unscharfe oder gezackte Ränder), C für Color (verschiedene Farben), D für Durchmesser (größer als ein Radiergummi) und E für Entwicklung (Veränderung im Aussehen). Gerade das „D“ weist nicht nur auf die Größe hin, sondern auch darauf, dass dunkle, unregelmäßige Pigmentflecken besonders auffällig sein können.
Regelmäßige Selbstkontrollen und gegebenenfalls eine Hautuntersuchung beim Dermatologen können lebensrettend sein. Denn je früher ein schwarzer Hautkrebs erkannt wird, desto besser ist die Heilungschance. Achten Sie auf Veränderungen – Ihre Haut sagt Ihnen oft, wenn etwas nicht stimmt.
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