Wie erkennt man Kifferaugen?

Der Begriff „Kifferaugen“ ist vor allem eines: ein typisches Zeichen dafür, dass jemand Cannabis konsumiert hat. Die Augen wirken dann oft rot, gerötet und leicht entzündet. Das liegt daran, dass THC, der psychoaktive Inhaltsstoff von Marihuana, den Blutdruck kurzfristig senkt und dadurch die Blutgefäße in der Bindehaut weitet. Das führt zu einer vermehrten Durchblutung – und damit zur charakteristischen Rötung.

Ein weiteres auffälliges Merkmal: Die Pupillen reagieren langsamer auf Licht. Normalerweise ziehen sich Pupillen bei Lichteinfall blitzschnell zusammen. Bei Kiffern kann diese Reaktion verlangsamt sein, besonders nach frischem Konsum. Deshalb nutzen Polizisten manchmal eine Taschenlampe, um die Pupillenreaktion zu testen – ein Hinweis unter mehreren, der bei einer Kontrolle auffallen kann.

Viele Nutzer versuchen, die roten Augen mit Augentropfen zu kaschieren, die die Bindehaut beruhigen und die Rötung verringern. Allerdings macht das die Pupillenreaktion nicht weniger auffällig. Und selbst wenn die Augen weniger rot wirken – andere Anzeichen wie Mundgeruch, veränderte Sprechweise oder verlangsamte Reaktionen können weiterhin auf einen Konsum hindeuten.

Wichtig ist: Rote Augen allein sind kein Beweis für Drogenkonsum. Auch Trockenheit, Allergien oder Müdigkeit können dafür sorgen. Aber in Kombination mit anderen Hinweisen, wie etwa typischem Verhalten oder Geruch, wird die Beobachtung für Beamte relevant. Letztendlich ist das Aussehen der Augen nur ein Teil des Gesamtbildes – aber oft ein sehr offensichtlicher.

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