Wie erkennt man Nagelpilz?
Ein Nagelpilz, medizinisch als Onychomykose bezeichnet, macht sich vor allem durch sichtbare Veränderungen an den Nägeln bemerkbar. Oft beginnt es schleichend: Der Nagel wird zunehmend brüchig, splittert leicht oder wirkt matter als sonst. Eine typische Anzeichen ist die Verfärbung – er nimmt einen weißlich-gelben bis bräunlichen Ton an. Bei manchen Betroffenen breitet sich diese Veränderung von der Nagelspitze aus, bei anderen beginnt sie am Nagelrand oder sogar direkt unter dem Nagelbett.
Im Fortgang kann der Nagel dicker werden und sich leicht von der Nagelplatte lösen. Manchmal entsteht auch ein unangenehmer Geruch, besonders wenn die Infektion länger unbehandelt bleibt. Nagelpilz tritt häufiger an den Zehennägeln auf, besonders bei Menschen, die viel in Schuhen stecken oder in feuchten Umgebungen wie Schwimmbädern unterwegs sind. Doch auch an den Fingernägeln kann ein Pilz auftreten.
Wichtig ist: Nicht jede Verfärbung oder Verdickung bedeutet automatisch Pilz. Ähnliche Symptome können auch durch Verletzungen, Schilddrüsenprobleme oder andere Erkrankungen entstehen. Wer unsicher ist, sollte daher einen Arzt aufsuchen. Eine sichere Diagnose stellt der Arzt meist durch einen Abstrich oder Nagelabtrag sicher.
Die Behandlung dauert oft einige Monate, da der Nagel langsam wächst. Meist werden antimykotische Medikamente** – als Lack oder Tablette – verschrieben. Gute Fußhygiene, trockene Füße und saubere Schuhe unterstützen die Heilung. Wer früh reagiert, hat gute Chancen, den Nagel wieder gesund werden zu lassen.
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