Wie erkennt man Hautkrebs in der Frühphase?

Ein erster Hinweis auf Hautkrebs kann ein kleiner, unauffälliger Fleck sein, der sich von der umliegenden Haut unterscheidet. Oft erscheint er rötlich oder fast hautfarben und hat eine raue, schuppige Oberfläche. Viele Menschen verwechseln solche Stellen zunächst mit einer harmlosen Verletzung, trockener Haut oder einer einfachen Sonnenbrandstelle – gerade weil sie häufig an Stellen auftreten, die besonders oft der Sonne ausgesetzt sind.

Besonders gefährdet sind Bereiche wie der Oberkopf, besonders bei Menschen mit beginnender Glatze, aber auch der Nasenrücken oder die Handrücken. Diese Stellen werden im Alltag oft nicht ausreichend vor UV-Strahlung geschützt, was das Risiko für langfristige Schäden erhöht. Je länger und intensiver die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Vorstufen oder sogar bösartige Veränderungen.

Ein wichtiges Werkzeug zur Selbsteinschätzung ist die ABCDE-Regel: Asymmetrie, unscharfe oder unregelmäßige Begrenzung (B), verschiedene Farbschattierungen (C), Durchmesser über sechs Millimeter (D) und Entwicklung im Verlauf (E – für Entwicklung oder „Evolution“). Veränderungen in Größe, Form oder Farbe eines Muttermals oder Flecks sollten daher immer von einem Hautarzt geprüft werden.

Früherkennung rettet Leben. Wer regelmäßig seine Haut kontrolliert und bei auffälligen Veränderungen schnell handelt, kann schweren Verläufen vorbeugen. Ein Besuch beim Dermatologen ist besonders wichtig, wenn sich ein Fleck nicht verändert, aber über Wochen nicht abheilt – denn auch das kann ein Zeichen für eine bösartige Veränderung sein.

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