Wie sieht die Pupille aus?
Die Pupille ist das runde Loch in der Mitte der Iris, durch das das Licht in das Innere des Auges gelangt. Obwohl sie oft als „schwarze Stelle“ im Auge beschrieben wird, hat die Pupille an sich keine Farbe. Ihr dunkles Erscheinungsbild kommt dadurch zustande, dass das einfallende Licht durch die Netzhaut im Inneren des Auges absorbiert wird – nur ein kleiner Teil könnte unter bestimmten Bedingungen reflektiert werden, wie etwa beim roten Augen-Effekt auf Fotos.
Warum erscheint die Pupille schwarz?Das liegt an der Anatomie des Auges: Hinter der Pupille liegt die Netzhaut, die mit lichtempfindlichen Zellen und einem pigmentierten Epithel ausgestattet ist. Dieses Pigment dämpft Streulicht und sorgt dafür, dass fast kein Licht zurück in die Umgebung reflektiert wird – ähnlich wie in einem dunklen Raum, in den Licht hineinfällt, aber nichts herauskommt. Deshalb wirkt die Pupille wie ein schwarzes Loch, besonders bei guter Beleuchtung.
Die Größe der Pupille verändert sich je nach Lichtverhältnissen: In Helligkeit zieht sie sich zusammen, um zu verhindern, dass zu viel Licht ins Auge gelangt. In der Dunkelheit weitet sie sich, um mehr Licht aufzunehmen und die Sicht zu verbessern. Diese Anpassung geschieht automatisch durch die Muskeln der Iris.
Interessanterweise ist die Farbe, die wir um die Pupille herum sehen – also die Iris – genetisch bedingt und variiert von blau über grün bis braun. Doch die Pupille selbst bleibt stets farblos und erscheint schwarz, unabhängig vom Augenfarbentyp.
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