Was ist ein Atherom und wie erkennt man es?

Ein Atherom ist eine gutartige Hautveränderung, die oft harmlos erscheint, aber bei Unklarheit ärztlich geprüft werden sollte. Es entsteht, wenn sich abgestorbene Hautzellen und Talg in einem abgeschnürten Talgdrüsengang ansammeln. Typischerweise zeigt sich ein Atherom als kleiner, runder Knoten unter der Haut, der sich leicht verschieben lässt.

Die Beule ist meist fleischfarben und kann von etwa einem halben Zentimeter bis zu fünf Zentimetern Durchmesser wachsen. Berührt man sie, fühlt sie sich hart an – nicht weich oder flüssig wie eine Blase. Im Inneren befindet sich eine käsig-weiße, übel riechende Substanz, die aus abgelagerten Zelltrümmern und Fett besteht. Tritt diese Masse nach außen aus, kann sich eine Entzündung entwickeln.

Atherome treten häufig am Kopf, am Hals, auf der Stirn oder im Genitalbereich auf – also an Stellen mit vielen Talgdrüsen. Oft macht das Atherom zunächst keine Probleme, daher wird es häufig ignoriert. Doch wenn es zunimmt, schmerzhaft wird oder sich entzündet, ist eine medizinische Behandlung sinnvoll.

Grundsätzlich ist ein Atherom nicht gefährlich, aber es kann das Wachstum stören oder kosmetisch stören. In seltenen Fällen kann es nach mehreren Jahren erneut auftreten, auch nach einer Entfernung. Wer eine neue, hartnäckige Schwellung unter der Haut bemerkt, sollte einen Arzt aufsuchen, um andere Erkrankungen auszuschließen.

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