HPV auf der Zunge: Erkennungsmerkmale und Symptome von Mundschleimhautwarzen

Human Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet und vielen vor allem als Auslöser von Haut- oder Genitalwarzen bekannt. Was manche überrascht: Die Viren können auch die Schleimhäute im Mundbereich befallen. Wenn sich Warzen im Mund oder auf der Zunge bilden, sprechen Fachleute von Mundschleimhautwarzen oder medizinisch von einer fokalen epithelialen Hyperplasie, die auch als Heck-Krankheit bezeichnet wird.

Für diese speziellen Veränderungen in der Mundhöhle sind vor allem die HPV-Typen 13 und 32 verantwortlich. Optisch machen sich die Wucherungen meist als schmerzlose, hautfarbene oder weißlich verdickte Erhebungen bemerkbar. Sie weisen eine weiche bis leicht feste Oberfläche auf und können einzeln oder in kleineren Gruppen auftreten. Zu den typischen Betroffenen Stellen zählen neben der Zunge vor allem die Wangenschleimhaut und die Innenseiten der Lippen.

Obwohl Mundschleimhautwarzen in den meisten Fällen gutartig sind und keine starken Schmerzen verursachen, sollten neu aufgetretene Knötchen oder Verdickungen im Mund stets von einem Arzt oder einer Zahnärztin untersucht werden. So lässt sich eine eindeutige Diagnose stellen und das richtige weitere Vorgehen besprechen.

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