Verstopfte Milchdrüse: Woran erkennt man sie?

Wenn eine Milchdrüse verstopft ist, macht sich das oft mit deutlichen Beschwerden bemerkbar. Die betroffene Stelle am Busen ist meist empfindlich, hart und fühlt sich an wie ein knotiger, schmerzhafter Klumpen. Die Haut darüber kann rot, glänzend und warm sein – ein Zeichen dafür, dass eine Entzündung vorliegt. Diese Form wird auch als Mastitis bezeichnet.

Typische Symptome einer verstopften oder entzündeten Milchdrüse sind:

Schmerzen, Schwellung, Rötung und gelegentlich eitriges Sekret aus der Brustwarze. Manchmal steigt auch Fieber, was darauf hindeutet, dass der Körper gegen eine Infektion kämpft. Vor allem stillende Frauen sind von dieser Problematik betroffen, da sich beim Milchstau leicht Bakterien vermehren können.

Wichtig ist, dass eine verstopfte Drüse nicht mit Brustkrebs verwechselt wird. Deshalb wird bei unklaren Veränderungen oft eine Mammografie oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um eine bösartige Erkrankung wie ein Mammakarzinom auszuschließen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt, die oder der auch die Milchprobe untersuchen lässt, falls Eiter austritt.

Bei Anzeichen einer verstopften oder entzündeten Milchdrüse sollte frühzeitig medizinische Hilfe gesucht werden. Oft hilft bereits regelmäßiges Stillen oder Entleeren der Brust, manchmal werden auch entzündungshemmende Medikamente oder Antibiotika benötigt. In schweren Fällen, etwa bei Abszessbildung, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein.

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