Wie man mit Vorhofflimmern besser leben kann

Vorhofflimmern ist eine häufige Herzrhythmusstörung, die viele Menschen betrifft – oft ohne dass sie es zunächst bemerken. Doch mit der richtigen Lebensweise lässt sich die Belastung deutlich reduzieren. Medikamente und ärztliche Betreuung sind wichtig, aber auch der Alltag spielt eine entscheidende Rolle.

Ein erster Schritt ist, Stress so gut wie möglich zu reduzieren. Dauerhafte Anspannung belastet das Herz. Entspannungstechniken wie Meditation, langsames Atmen oder regelmäßige Pausen im Alltag können helfen. Auch körperliche Aktivität – etwa Spaziergänge oder leichte Gymnastik – stärkt das Herz-Kreislauf-System, wenn sie dosiert und abgesprochen mit dem Arzt erfolgt.

Die Ernährung spielt eine große Rolle. Weniger Salz bedeutet weniger Bluthochdruck – ein wichtiger Faktor bei Vorhofflimmern. Verzichten Sie auf stark verarbeitete Lebensmittel und Kochen Sie lieber frisch zu Hause. Außerdem sollten Stimulanzien wie Koffein und Alkohol reduziert werden. Beides kann den Herzrhythmus zusätzlich aus dem Takt bringen, besonders in größeren Mengen.

Ein weiterer, oft unterschätzter Punkt: Infektionen vermeiden. Eine Erkältung oder Grippe kann das Herz zusätzlich belasten und ein Vorhofflimmern verschlimmern. Regelmäßige Händewäsche, Impfungen – gerade gegen Grippe – und ausreichend Schlaf stärken das Immunsystem.

Leben mit Vorhofflimmern bedeutet nicht, sich zurückzunehmen – aber klug auf sich zu achten. Mit kleinen, konsequenten Änderungen lässt sich viel erreichen. Weitere Tipps und Informationen finden Sie hier.

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