So sollte eine Präsentation nicht aussehen

Ein schlechter Vortrag beginnt oft schon auf den Folien – nicht beim Redner. Viele Menschen füllen ihre Folien mit zu viel Text, als müsse jeder Satz wörtlich gelesen werden. Das führt dazu, dass das Publikum abgelenkt ist und dem Sprecher nicht wirklich folgt.

Zu kleine Schrift, fast schon mikroskopisch, zwingt das Publikum, sich anzustrengen – und das will niemand. Ebenso problematisch: zu viele verschiedene Schriftarten oder überladene Effekte. Wenn jeder Abschnitt in einer anderen Schriftart erscheint, wirkt das chaotisch und nicht professionell.

Ein weiterer Fehler ist, Bilder hinter den Text zu setzen – besonders wenn der Hintergrund und die Schriftfarbe sich kaum unterscheiden. Ist der Kontrast zu gering, wird der Text unsichtbar. Das macht die Folie nutzlos.

Auch die fehlende Gliederung sorgt für Verwirrung. Wer als Zuhörer nicht weiß, wo man gerade im Vortrag steht, verliert schnell den Faden. Ebenso ärgerlich: riesige Zitatblöcke, die Wort für Wort abgelesen werden. Das wirkt langweilig und wenig durchdacht.

Gute Präsentationen setzen auf Klarheit. Weniger Text, größere Schrift, eine klare Struktur und durchdachte visuelle Elemente machen den Unterschied. Denn es geht nicht darum, alles Wissen auf einmal rauszuhauen – sondern darum, die Zuhörer mitzunehmen. Wer das vergisst, verliert ihre Aufmerksamkeit – spätestens nach der dritten überladenen Folie.

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