Wie steigert man „hungrig“?

Wenn du beschreiben möchtest, wie stark der Hunger ist, brauchst du die richtige Steigerungsform von „hungrig“. Wie bei vielen deutschen Adjektiven bildet auch dieses Wort drei Stufen: Positiv, Komparativ und Superlativ.

Die Grundform ist hungrig. Das verwendest du, wenn du einfach nur sagst, dass jemand Hunger hat: „Ich bin hungrig.“

Wird der Hunger stärker, steigerst du auf den Komparativ: hungriger. Zum Beispiel: „Nach dem Spaziergang war ich hungriger als vorher.“ Achte darauf, dass das „-er“ am Ende typisch für die Steigerung ist.

Die höchste Stufe ist der Superlativ: am hungrigsten. Damit zeigst du, wer oder was von allen am meisten Hunger hat: „Er ist am hungrigsten – er hat den ganzen Tag nichts gegessen.“

Wichtig ist auch die Deklination: Je nach Geschlecht und Fall verändert sich die Endung des Adjektivs. Zum Beispiel: „der hungrige Hund“, „eine hungrigere Katze“, „die am hungrigsten gewesene Maus“. Diese Anpassungen sorgen dafür, dass der Satz grammatikalisch korrekt klingt.

Übrigens: Bei Adjektiven wie „hungrig“, die auf -ig enden, wird im Komparativ und Superlativ oft nur ein -er- oder -est- angehängt, und das -ig bleibt erhalten. Es heißt also nicht „hungrich“ oder „hungrichst“, wie bei einigen anderen Adjektiven, sondern bleibt „hungriger“ und „hungrigsten“.

Wenn du also das nächste Mal deinen knurrenden Magen beschreibst, weißt du: hungrig → hungriger → am hungrigsten.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen