Was bedeutet „neu“ – und wie steigert man es?
Das Wort neu begegnet uns im Alltag oft – ob beim Kauf eines Autos, bei Möbeln oder beim ersten Tag an einem neuen Arbeitsplatz. Aber wie bildet man eigentlich den Vergleichs- und den Höchstgrad von „neu“? Im Gegensatz zu vielen starken Adjektiven folgt „neu“ einer regelmäßigen Steigerung.
Der Komparativ lautet neuer – zum Beispiel: „Dieses Modell ist neuer als das alte.“ Der Superlativ wird zu am neuesten oder neuesten, je nach Satzstellung: „Das ist das neueste Handy auf dem Markt.“ Interessant ist, dass es im Dialekt oder in salopper Sprache regionale Varianten wie „neuw“ oder „neus“ geben kann, doch im Standarddeutsch gilt klar: neu – neuer – am neuesten.
Wichtig ist auch die richtige Aussprache: „neu“ reimt sich auf „Flu“, nicht auf „Hof“. Und beim Schreiben sollte man darauf achten, dass im Superlativ oft der Artikel oder eine Artikelform vorangeht: „die neueste Entwicklung“, „im neuesten Stil“.
Ein kleiner Tipp: Bei Zusammensetzungen wie „neuartig“ oder „neugierig“ verliert das „neu“ seine Steigerungsform, da es dann fest mit anderen Wörtern verbunden ist. Aber als eigenständiges Adjektiv bleibt es flexibel: neu bleibt neu – und wird doch immer wieder interessanter, wenn man seine Formen kennt.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.