Wie man eine Reversnadel richtig trägt

Die Reversnadel ist ein stilvoller Hingucker, der vor allem bei feinen Anzügen oder Trenchcoats getragen wird. Sie verleiht dem Outfit eine elegante Note – wenn sie richtig platziert ist. Viele fragen sich: Wo kommt die Nadel eigentlich hin?

Die Reversnadel wird durch das Knopfloch des linken Revers gesteckt, genau auf der Seite, auf der sich auch die Brusttasche befindet. Das ist meistens links, bei den meisten klassischen Sakkos und Jacketts. So sitzt sie perfekt sichtbar, ohne aufdringlich zu wirken.

Manche Jacketts haben sogar zwei Knopflöcher im Revers. In diesem Fall gilt: Setzen Sie die Nadel in die obere Öffnung. Das sieht besonders schick aus und hebt das Accessoire hervor, ohne zu stören. Achten Sie darauf, dass die Nadel nicht zu groß ist – sie soll dezent wirken, nicht dominieren.

Früher wurde die Reversnadel tatsächlich genutzt, um das Revers festzustecken, etwa bei Militäruniformen. Heute dient sie vor allem der Ästhetik. Getragen wird sie besonders gern bei Hochzeiten, festlichen Anlässen oder im Business-Outfit, wenn man einen stilvollen Akzent setzen möchte.

Wichtig ist: Die Reversnadel ersetzt nicht die Krawatte, sondern ergänzt sie höchstens. Und sie sollte immer einzeln getragen werden – niemals in Kombination mit einem Boutonnière, sonst wirkt das zu überladen. Mit dem richtigen Platz und etwas Fingerspitzengefühl wird die kleine Nadel zum stummen Star des Looks.

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