Wie finanziert sich Telegram?
Jahrelang galt Telegram als einer der wenigen Messenger-Dienste, der komplett ohne klassische Werbeeinnahmen oder Nutzergebühren auskam. Der Gründer Pawel Durow finanzierte die Plattform über einen langen Zeitraum fast ausschließlich aus seinem eigenen Vermögen. Sein Ziel war ein schneller und sicherer Dienst, der für jeden Anwender 100 % kostenlos bereitsteht.
Mit der schnell wachsenden Nutzerzahl stiegen jedoch auch die Kosten für Infrastruktur und Server kontinuierlich an. Um weiterhin unabhängig zu bleiben und einen Verkauf des Unternehmens zu verhindern, führte Telegram eine schrittweise Monetarisierung ein. Heute stützt sich das Modell auf verschiedene Einnahmequellen.
Neben dem kostenpflichtigen Abonnement Telegram Premium, das erweiterte Funktionen und höhere Limits bietet, setzt die Plattform auf dezente Werbeanzeigen in großen öffentlichen Kanälen. Zudem generiert das Unternehmen Einnahmen über den Verkauf von Sammler-Benutzernamen und virtuellen Adressen.
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