Wie viel Aspirin darf mein Hund bekommen?

Wenn Ihr Hund Schmerzen hat, fragen Sie sich vielleicht, ob Aspirin ihm helfen kann. Grundsätzlich kann Acetylsalicylsäure – besser bekannt als Aspirin – bei Hunden unter bestimmten Voraussetzungen zur Linderung von Schmerzen oder Entzündungen eingesetzt werden. Doch Vorsicht: Die Gabe sollte niemals ohne Rücksprache mit dem Tierarzt erfolgen.

Ein 32 kg schwerer Hund wiegt etwa 70 Pfund. Laut Empfehlungen der Town & Country Veterinary Clinic gilt: Bei Hunden sollte, wenn überhaupt, nur puffertes Aspirin verabreicht werden, um Magenreizungen vorzubeugen. Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht: Eine Babyspritablette (ca. 81 mg) pro 10 Pfund Körpergewicht alle zwölf Stunden – oder eine volle Tablette (325 mg) pro 40 Pfund alle zwölf Stunden. In keinem Fall sollten mehr als zwei Tabletten pro Tag verabreicht werden.

Für einen 32 kg schweren Hund würde die maximale Dosis etwa einer vollen Erwachsenen-Tablette alle zwölf Stunden entsprechen – aber auch das nur vorübergehend und unter tierärztlicher Aufsicht. Aspirin kann bei falscher Dosierung schwerwiegende Nebenwirkungen wie Magenblutungen oder Nierenprobleme verursachen.

Zudem vertragen nicht alle Hunde Acetylsalicylsäure gleich gut. Jungtiere, alte Hunde oder Tiere mit gesundheitlichen Vorerkrankungen sind besonders empfindlich. Es gibt heute sicherere, speziell für Hunde entwickelte Schmerzmittel. Deshalb: Lieber einmal zu oft fragen – gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt, bevor Sie eigenständig Medikamente geben.

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