Bargeld mitführen in Deutschland

In Deutschland gibt es grundsätzlich keine gesetzliche Obergrenze dafür, wie viel Bargeld eine Person bei sich tragen darf. Es ist rein rechtlich nicht verboten, größere Summen Bargeld im Portemonnaie oder in der Tasche mitzuführen.

Dennoch gibt es wichtige Vorschriften im Zusammenhang mit größeren Bargeldbeträgen, insbesondere beim Bezahlen, bei Finanzgeschäften und beim Überqueren von Grenzen.

Wichtige Schwellenwerte und Vorschriften

Beim Einkauf von Waren müssen Händler ab einem Bargeldbetrag von 10.000 Euro die Identität des Kunden überprüfen. Dies dient der Bekämpfung von Geldwäsche. Für den Kauf von Edelmetallen wie Gold liegt diese Grenze deutlich niedriger.

Wenn Sie mit Bargeld reisen, gilt an den Außengrenzen der Europäischen Union eine Anmeldepflicht. Wer Barmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr nach Deutschland einbringt oder ausführt, muss diesen Betrag beim Zoll unaufgefordert anmelden.

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