Wie viel Geld darf man überweisen?

Wenn du Geld von einem Konto auf ein anderes überweisen möchtest, fragst du dich vielleicht, ob es dabei Obergrenzen gibt. Die gute Nachricht: Innerhalb des SEPA-Raums gibt es zwar Limits, aber sie sind meist hoch genug, um den meisten Alltagssituationen gerecht zu werden.

Bei einer SEPA-Überweisung kannst du pro Übertragung bis zu 999.999.999,99 € senden – ein Betrag, den die meisten Menschen nie erreichen werden. Diese Form der Überweisung ist die Standardmethode und wird für Gehalt, Mietzahlungen oder größere Einkäufe genutzt. Sie ist sicher und kommt in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstages an.

Anders verhält es sich bei der SEPA-Echtzeitüberweisung. Hier liegt die Obergrenze bei 100.000 € pro Transaktion. Der große Vorteil: Das Geld ist oft innerhalb weniger Sekunden beim Empfänger. Ideal für spontane Zahlungen oder dringende Rechnungen. Wegen der Sicherheit und der Schnelligkeit wird das Limit bewusst niedriger gehalten.

Ganz anders sind SEPA-Basis-Lastschriften. Hier gibt es keine festen Obergrenzen – weder für Sender noch für Empfänger. Der Betrag wird vom Zahlungsempfänger festgelegt, und du musst ihn nur autorisieren. Viele nutzen diese Methode für wiederkehrende Zahlungen wie Strom oder Streaming-Abos.

Wichtig ist: Deine eigene Bank kann zusätzliche Limits festlegen – je nach Kontomodell oder Sicherheitsstufe. Bei größeren Beträgen lohnt es sich daher, vorab mit der Bank zu klären, was möglich ist. In der Regel stehen dir aber ausreichend Spielräume zur Verfügung, egal ob du Miete zahlst oder ein Auto kaufst.

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