Wie viel Eigenkapital braucht man bei einem Hauskauf von 400.000 Euro?

Bei einem Hauskauf mit einem Preis von 400.000 Euro ist es ratsam, mindestens 10 Prozent Eigenkapital zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis parat zu haben – allein für die Nebenkosten. Das bedeutet: Mindestens 40.000 Euro sollten Sie zusätzlich einkalkulieren, um unerwartete Ausgaben zu vermeiden.

Diese Nebenkosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen: Grunderwerbsteuer, Maklerprovision (falls zutreffend), Notar- und Grundbuchgebühren. Die Grunderwerbsteuer allein macht je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises aus. Hinzu kommen die Kosten für den Notar und die Eintragung ins Grundbuch, die je nach Region variieren können.

Wer genug Eigenkapital mitbringt, profitiert nicht nur von einer niedrigeren Kreditbelastung, sondern erhöht auch die Chancen auf bessere Konditionen bei der Bank. Viele Experten raten daher: Je mehr Eigenkapital, desto besser. Ideal sind oft 20 Prozent oder mehr vom Kaufpreis – das schafft finanzielle Puffer und weniger Stress langfristig.

Ein Eigenkapital von mindestens 40.000 Euro allein für die Nebenkosten ist daher keine Vorschrift, sondern eine sinnvolle Orientierung. Wer ganz sicher gehen will, plant lieber etwas mehr ein – schließlich lohnt sich ein Eigenheim am meisten, wenn es finanziell gut abgesichert ist.

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