Wie viel Eigenkapital braucht man bei einer 600.000-Euro-Finanzierung?

Wenn Sie eine Immobilie im Wert von 600.000 € finanzieren möchten, rechnen die meisten Banken mit einem Mindesteigenkapital von 20 Prozent. Das bedeutet: Sie sollten mindestens 120.000 € eigenes Geld einbringen. Zusammen mit dem Kredit ergibt das ein Gesamtvolumen von 720.000 € – genug Puffer, um nicht nur den Kaufpreis, sondern auch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Maklerprovision und eventuelle Renovierungen abzudecken.

Wichtig zu wissen: Die 20-Prozent-Regel ist zwar ein häufiger Orientierungswert, aber keine feste Vorschrift. Manche Banken verlangen bei risikoreichen Krediten oder schwächerer Bonität sogar mehr Eigenkapital – bis zu 25 oder 30 Prozent. Je höher Ihre eigene Beteiligung, desto geringer das Risiko für die Bank – und desto besser können die Konditionen sein.

Ein ausreichendes Eigenkapital zeigt zudem Ihre Seriosität und finanzielle Stabilität. Es macht Ihre Finanzierung glaubwürdiger und erhöht die Chancen auf eine schnelle Zusage. Selbst wenn Sie gerade nicht über die volle Summe verfügen, lohnt es sich, einige Monate länger zu sparen. Die Eigenleistung wirkt sich nicht nur positiv auf die Ratenhöhe aus, sondern kann langfristig Tausende Euro an Zinsen sparen.

Bei einer Kreditsumme von 600.000 € können die monatlichen Raten je nach Zinssatz und Laufzeit schnell bei 2.000 € und mehr liegen. Mit ausreichend Eigenkapital bleibt die Belastung jedoch überschaubar – und Ihre Traumimmobilie wird realistischer.

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