Wie viel Eisen ist gesund pro Tag?

Die Aufnahme von Eisen ist wichtig für den Körper – es unterstützt den Sauerstofftransport im Blut und hilft, Müdigkeit vorzubeugen. Doch wie bei vielen Nährstoffen gilt auch hier: Die Menge macht’s. Zu viel Eisen kann langfristig gesundheitsschädlich sein, besonders bei Personen, die keinen Mangel haben.

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sollte die Tagesdosis von Eisen in Nahrungsergänzungsmitteln nicht mehr als 6 Milligramm betragen. Diese Empfehlung gilt insbesondere für gesunde Erwachsene, die keine ärztlich diagnostizierte Eisenmangel-Erkrankung haben. Das BfR hat diese Obergrenze im März 2021 festgelegt, um sicherzustellen, dass Verbraucher durch Nahrungsergänzungsmittel nicht unbemerkt zu viel des Spurenelements aufnehmen.

Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Hülsenfrüchten, Vollkorn oder grünem Blattgemüse deckt normalerweise den täglichen Bedarf ab – besonders bei Frauen im gebärfähigen Alter, die aufgrund der Monatsblutung einen höheren Eisenbedarf haben. Männer und ältere Menschen benötigen hingegen meist weniger.

Wichtig ist: Wer unsicher ist, ob eine zusätzliche Einnahme sinnvoll ist, sollte vorher einen Arzt konsultieren. Wer bereits an Krankheiten wie Hämochromatose leidet, bei denen Eisen im Körper nicht richtig abgebaut wird, muss besonders vorsichtig sein.

Kurz gesagt: Eisen ist lebenswichtig, aber nicht „mehr ist besser“. Die empfohlene Höchstmenge von 6 mg pro Tag aus Nahrungsergänzungsmitteln sollte daher nicht überschritten werden – es sei denn, ein Arzt rät ausdrücklich anders.

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