Wie viel Geld in die Trauerkarte legen?

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, möchte man den Hinterbliebenen in der schweren Zeit Trost spenden. Neben einem persönlichen Beileidsschreiben ist es in Deutschland oft üblich, eine kleine finanzielle Geste beizufügen – besonders, wenn man nicht an der Beerdigung teilnehmen kann. Doch wie viel Euro sind angemessen?

Die Summe hängt stark von der Beziehung zum Verstorbenen und dessen Familie ab. Bekannte oder entfernte Verwandte geben meist zwischen 20 und 30 Euro. Enge Freunde oder Verwandte zählen oft 40 bis 50 Euro oder mehr. Weniger als 20 Euro sollte man jedoch nicht geben, da dies als respektlos empfunden werden könnte.

Es ist nicht nötig, den Betrag groß herauszustellen. Viele schreiben diskret in die Karte, wofür die Familie das Geld verwenden darf – etwa für Blumen, Spenden oder die Bestattungskosten. So zeigt man Anteilnahme, ohne im Mittelpunkt zu stehen.

Wichtig ist der Ton des Beileids: ehrlich, warm und respektvoll. Das Geld ist nur eine Geste – der eigentliche Wert liegt in der Verbundenheit. In manchen Regionen ist es auch üblich, stattdessen eine Spende an eine gemeinnützige Organisation zu leisten, besonders wenn dies im Todesfall bekanntgegeben wird.

Letztlich geht es nicht um die Höhe des Betrags, sondern darum, den Trauernden zu zeigen: Ihr seid nicht allein.

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