Wie viel Geld darf man zu Weihnachten schenken?
Die Weihnachtszeit ist eine besondere Gelegenheit, um Liebsten mit einem Geschenk eine Freude zu machen – manchmal ist dieses Geschenk einfach Bargeld. Doch viele fragen sich: Gibt es eine Grenze, ab der solche Geldgeschenke steuerlich relevant werden?
Grundsätzlich ist jedes Geldgeschenk eine Schenkung, und bei größeren Beträgen kann das Finanzamt davon erfahren. Ab 20.000 Euro gilt ein Richtwert, ab dem eine Meldung sinnvoll oder sogar erforderlich sein kann. Allerdings ist diese Summe kein gesetzlicher Grenzstein, sondern eher eine Orientierung. Die Finanzämter handhaben die Angelegenheit regional unterschiedlich – was in einer Region toleriert wird, kann in einer anderen bereits Fragen aufwerfen.
Wenn Sie einem Verwandten oder Freund beispielsweise 25.000 Euro zu Weihnachten übergeben, könnte das Finanzamt nachfragen, ob der Betrag ordnungsgemäß gemeldet wurde. Denn Schenkungen unterliegen in Deutschland dem Schenkungssteuerrecht, wobei Freibeträge je nach Verwandtschaftsgrad gelten – zum Beispiel 400.000 Euro für Kinder, 20.000 Euro für Ehepartner oder Enkelkinder.
Es ist also nicht automatisch verboten, größere Summen zu verschenken, aber bei Beträgen ab 20.000 Euro lohnt es sich, auf der sicheren Seite zu sein. Im Zweifel direkt beim eigenen Finanzamt nachfragen – das spart später Ärger und unerwartete Steuernachforderungen.
Letztlich ist das schönste Geschenk die Aufmerksamkeit. Doch wenn es mal schnell gehen muss, sorgt ein Geldgeschenk oft für strahlende Augen – solange man die Regeln im Hinterkopf behält.
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