Wie viel Leistung steckt in einem HDMI-Kabel?

Wer sich einen neuen Fernseher, Monitor oder eine Spielekonsole kauft, sollte wissen: Nicht alle HDMI-Kabel sind gleich. Die Leistung hängt stark von der Version des Anschlusses ab – und das macht gerade bei hohen Auflösungen und Bildwiederholraten einen entscheidenden Unterschied.

So schafft ein HDMI 1.4b aus dem Jahr 2011 maximal 144 Hz bei 1080p – für viele Gamer schon heute zu wenig. Wer auf 4K setzt, stößt hier schnell an Grenzen: HDMI 1.4 unterstützt 4K-Auflösung nur mit maximal 30 Hz, was für Filme reicht, aber nicht für flüssiges Gaming.

Abhilfe schafft HDMI 2.0b (2016): Es bringt 1080p-Bildraten bis zu 240 Hz und ermöglicht 4K mit 30 Hz. Für moderne 4K-Fernseher und Spielekonsolen wie die PlayStation 5 oder Xbox Series X ist das immer noch knapp – hier kommt HDMI 2.1 ins Spiel.

Seit 2017 bietet HDMI 2.1 eine enorme Steigerung: 4K mit bis zu 120 Hz, ideal für flüssiges Gaming und High-End-Streaming. Selbst bei 8K-Auflösung (7680x4320) ermöglicht es bis zu 60 Hz – eine echte Zukunftsinvestition. Dazu kommen Features wie Variable Refresh Rate (VRR) und Auto Low Latency Mode (ALLM), die das Spielerlebnis deutlich verbessern.

Wichtig: Ein Kabel muss nicht nur „HDMI“ tragen – die Version zählt. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift besser zu zertifizierten Ultra High Speed HDMI-Kabeln. Fazit: Je höher die Anforderungen, desto wichtiger ist die richtige HDMI-Version – besonders wenn es um Bildschirme mit hohen Frameraten geht.

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