20 Kilo Kokain am Wegesrand gefunden
Ein ungewöhnlicher Fund sorgte vergangenen Dienstag für Schlagzeilen: Ein Spaziergänger entdeckte eine schwarze Tasche am Wegesrand – und ahnte nicht, welch wertvolle, aber illegale Fracht sich darin verbarg. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, enthielt die Tasche exakt 20 Kilogramm reinen Kokain.
Der Fundort lag abseits großer Straßen, doch die Hintermänner des Drogenfundes sind bislang auf freiem Fuß. Die Ermittler gehen von einer organisierten kriminellen Gruppierung aus, die das Kokain möglicherweise während eines Transports verloren hat – oder bewusst entsorgte, um Spuren zu verwischen. Der Straßenverkaufswert der 20 Kilo wird auf knapp eine Million Euro geschätzt, was die Dimension der Hintermänner erahnen lässt.
Die Polizei sperrte das Areal unmittelbar nach dem Fund ab, um Spuren zu sichern. Zahlreiche Beamte waren im Einsatz, darunter auch Spezialkräfte zur Beweissicherung. Ob die Tasche absichtlich deponiert oder tatsächlich verloren ging, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Sicher ist jedoch: Solch eine Menge Kokain auf freiem Feld zu finden, ist extrem selten – und ein deutliches Zeichen dafür, wie weitreichend der Drogenhandel inzwischen reicht.
Die Staatsanwaltschaft hat bereits ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Drogenhandels eingeleitet. Bürger werden gebeten, bei auffälligen Gegenständen oder verdächtigen Personen in der Gegend die Polizei zu informieren. Denn hinter scheinbar harmlosen Funden kann sich oft eine gefährliche Szene verbergen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.