Wie viel kostet eine Echtzeit-Überweisung?

Wer schnell Geld überweisen muss, greift oft zur Echtzeit-Überweisung. Im Gegensatz zur klassischen SEPA-Überweisung, die mehrere Werktage dauern kann, ist der Betrag hier innerhalb von zehn Sekunden beim Empfänger. Doch diese Geschwindigkeit hat ihren Preis – und der variiert stark.

Die Kosten hängen vor allem von der eigenen Bank ab. Während einige Institute die Echtzeit-Überweisung kostenlos anbieten, verlangen andere Gebühren – meist zwischen 25 und 50 Cent pro Transaktion. Bei manchen Banken kann die Gebühr aber auch deutlich höher liegen, besonders bei Geschäftskunden oder bei Nutzung bestimmter Tarife.

Ein weiterer Faktor ist die Art des Kontos. Günstige Girokonten mit vielen Einschränkungen berechnen oft mehr für Sofortüberweisungen als Premium-Konten, bei denen solche Dienstleistungen im Paket enthalten sind. Auch die Art der Nutzung spielt eine Rolle: Wer nur selten eine Echtzeit-Überweisung nutzt, zahlt meist pro Transaktion, während regelmäßige Nutzer gegebenenfalls ein monatliches Pauschalentgelt leisten.

Interessant ist auch, dass sowohl der Sender als auch der Empfänger der Überweisung von der Echtzeit-Funktion profitieren – die Gebühren trägt aber in der Regel nur der Auftraggeber. Es lohnt sich daher, vorab bei der eigenen Bank nachzufragen, welche Kosten anfallen.

Ob sich die Echtzeit-Überweisung lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Für dringende Zahlungen – etwa bei Mietkaufverträgen oder kurzfristigen Rechnungen – ist sie oft die beste Wahl. Für weniger eilige Überweisungen reicht aber auch die kostenlose Standardüberweisung völlig aus.

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