Wie viel Olivenöl ist gesund?
Olivenöl gilt als gesunder Bestandteil der mediterranen Ernährung. Es enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf-System unterstützen können. Doch trotz seiner positiven Eigenschaften: Maßhalten ist wichtig.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät dazu, Fette insgesamt nur in Maßen zu genießen – auch pflanzliche Öle wie Olivenöl. Täglich sollten nicht mehr als 10 bis 15 Gramm Öl** auf den Teller kommen. Das entspricht etwa einer bis maximal zwei Esslöffeln. Zusätzlich dürfen noch 15 bis 30 Gramm andere Fette wie Butter oder Margarine konsumiert werden.
Viele Menschen denken, weil Olivenöl gesund ist, könne man es unbegrenzt verwenden. Doch auch gesunde Fette enthalten viele Kalorien. Wer zu viel davon isst, riskiert langfristig Gewichtszunahme oder einen erhöhten Cholesterinspiegel – trotz aller Vorteile des Öls.
Am besten eignet sich natives Olivenöl für kalte Speisen wie Salate oder als Finish über warme Gerichte. Es sollte nicht zum Frittieren verwendet werden, da hohe Temperaturen wertvolle Inhaltsstoffe beeinträchtigen können. Wer bewusst kocht und achtet, wie viel Öl wirklich im Essen landet, nutzt die gesunden Eigenschaften, ohne zu übertreiben.
Letztendlich ist es wie so oft: Die Dosis macht’s. Ein Spritzer Olivenöl über das Gemüse oder ins Dressing – das ist ideal. Aber ein halber Becher im Smoothie? Lieber nicht.
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