Alkohol am Steuer: Promillegrenze in Frankreich und Europa
Wer in Frankreich mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders auf die Alkoholkonzentration im Blut achten. Wie in vielen anderen europäischen Ländern liegt auch dort die erlaubte Promillegrenze bei 0,5. Das bedeutet: Wer mehr als 0,5 Promille im Blut hat, riskiert nicht nur Strafen, sondern auch Unfälle und gefährdet anderen Verkehrsteilnehmer.
Diese Regel gilt für die meisten Länder Westeuropas – so auch für Italien, Österreich und die Schweiz. Wer in diesen Ländern erwischt wird, zahlt oft empfindliche Geldstrafen. In Frankreich beginnen die Bußen bei etwa 135 Euro, begleitet von Punkteabzug im Führerschein und oft einer vorübergehenden Fahrerlaubnisentziehung. In Italien ist die Strafe deutlich höher – hier müssen Fahrer ab 530 Euro zahlen.
Interessant ist, dass Deutschland im europäischen Vergleich eine etwas speziellere Regelung hat: Für Fahranfänger unter 21 Jahren und Neulinge in der Probezeit gilt die Null-Promille-Grenze. Auch wer innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Prüfung erwischt wird, muss mit Konsequenzen rechnen. Für erfahrene Fahrer in Deutschland liegt die Grenze bei 0,5 Promille, ab 0,3 Promille kann bereits ein Bußgeld drohen, wenn Auffälligkeiten bemerkt werden.
Reist man durch Europa, lohnt es sich daher, die lokalen Regeln zu kennen. Die 0,5-Promille-Grenze mag in vielen Ländern gleich sein – die Strafen dafür unterscheiden sich jedoch deutlich. Wer auf Nummer sicher gehen will, verzichtet am Steuer am besten komplett auf Alkohol.
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