Wie viel Rente bringt welches Gehalt?

Die Frage nach der späteren Rentenhöhe beschäftigt viele Menschen in Deutschland. Um zu verstehen, wie sich der eigene Verdienst auf den Ruhestand auswirkt, hilft ein Blick auf die Berechnungsgrundlagen der Deutschen Rentenversicherung. Das System basiert im Wesentlichen auf sogenannten Entgeltpunkten, die man während des Arbeitslebens sammelt.

Wer genau ein Jahr lang einen Lohn bezieht, der dem bundesweiten Durchschnittseinkommen entspricht, erhält genau einen Entgeltpunkt. Blickt man auf konkrete Stundenlöhne, werden die Unterschiede schnell deutlich. Bei einem Stundenlohn von 18 Euro erwirtschaftet man nach den Berechnungsdaten pro Arbeitsjahr einen Rentenanspruch von etwa 29,02 Euro im Monat. Nach einer regulären Erwerbsbiografie von 45 Beitragsjahren summiert sich dies auf eine monatliche Altersrente von rund 1305,70 Euro.

Mit steigendem Einkommen wächst auch der spätere Rentenanspruch. Ein Stundenlohn von 20 Euro führt nach einem Jahr Arbeit zu 32,24 Euro monatlicher Rente, was nach 45 Jahren eine Summe von etwa 1450,78 Euro ergibt. Wer 22 Euro pro Stunde verdient, sichert sich pro Jahr 35,46 Euro monatlich und erreicht nach 45 Jahren rund 1595,86 Euro. Bei einem Stundenlohn von 24 Euro steigt der Jahreswert auf 38,69 Euro, woraus sich nach 45 Beitragsjahren eine monatliche Altersrente von etwa 1740,93 Euro berechnet.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass kontinuierliche Arbeit und ein höherer Stundenlohn die direkte Grundlage für ein finanziell abgesichertes Leben im Alter bilden.

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