Wie viel Taschengeld ist für 16-Jährige angemessen?

Eltern fragen sich oft, wie viel Taschengeld ein 16-Jähriger bekommen sollte. Es gibt keine festen Regeln, aber Orientierungshilfen aus Studien und Beratungsstellen zeigen: Ein monatlicher Betrag zwischen 39 und 47 Euro gilt in diesem Alter als angemessen.

Diese Summe soll Jugendlichen helfen, lernen mit Geld verantwortungsvoll umzugehen – etwa, indem sie selbst entscheiden, wofür sie es ausgeben. Ob für ein Eis mit Freunden, Handyguthaben oder kleine Geschenke: Das Taschengeld gibt ihnen ein Gefühl für Budget und Prioritäten.

Die Empfehlungen steigen mit dem Alter: Während Fünfjährige etwa ein bis zwei Euro pro Woche erhalten, wächst der Betrag bis zum 18. Lebensjahr kontinuierlich an. Ab 18 Jahren liegt die empfohlene Summe oft zwischen 63 und 79 Euro im Monat – schließlich übernehmen junge Erwachsene dann mehr eigene Ausgaben.

Wichtig ist: Die Höhe des Taschengelds sollte auch zur finanziellen Situation der Familie passen. Manche Eltern zahlen wöchentlich, andere monatlich – Hauptsache, das Kind kann planen. Auch kleine Aufgaben im Haushalt können mit dem Taschengeld verknüpft sein, etwa das Saubermachen des Zimmers oder Müll rausbringen. Das fördert das Verständnis dafür, dass Geld oft mit Leistung verbunden ist.

Letztlich geht es nicht um einen exakten Betrag, sondern darum, Jugendliche behutsam an finanzielle Eigenverantwortung heranzuführen. Mit dem richtigen Taschengeld lernen sie, klug zu entscheiden – heute und in der Zukunft.

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