Das Einstiegsgehalt bei der bayerischen Polizei

Der Dienst bei der Polizei gilt für viele Menschen aufgrund der Abwechslung und der krisensicheren Anstellung als Traumberuf. Doch wie sieht die finanzielle Realität aus, wenn man sich für eine Laufbahn im Freistaat entscheidet? Ein Blick auf die Besoldung in Bayern zeigt, dass bereits während und direkt nach der Ausbildung solide finanzielle Grundlagen gelegt werden.

Schon in der Ausbildung, dem sogenannten Vorbereitungsdienst, können sich die angehenden Ordnungshüter auf eine verlässliche Vergütung verlassen. Mit den regelmäßigen Anpassungen steigen die Anwärterbezüge für beide Laufbahnen auf ungefähr 1.865 Euro netto pro Monat. Damit stehen bayerische Polizeianwärter im bundesweiten Vergleich finanziell sehr gut da.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beziehungsweise des Studiums erfolgt der echte Einstieg in den Berufsalltag – und damit auch der nächste Gehaltssprung. Wer die klassische Ausbildung im mittleren Dienst absolviert hat, startet als Polizeimeister mit einem Nettoverdienst von circa 2.180 Euro. Für Absolventen des gehobenen Dienstes, die als Polizeikommissar einsteigen, liegt das monatliche Startgehalt sogar bei rund 2.315 Euro netto.

Wichtig zu wissen: Diese Beträge stellen das Grundgehalt dar. In der Praxis kommen bei der Polizei häufig noch verschiedene Zulagen hinzu, etwa für den Dienst zu ungünstigen Zeiten, wie Nachtschichten, Wochenendarbeit oder Feiertage. Auch der Familienstand und eventuelle Kinder wirken sich durch den Familienzuschlag positiv auf das tatsächliche Nettoeinkommen aus. Zudem sind Polizeibeamte über die freie Heilfürsorge medizinisch abgesichert, was private Krankenkassenbeiträge deutlich reduziert.

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