Wie viel Vitamin D hilft gegen Winterblues?
Wenn die Tage kürzer werden und das Licht spärlicher, fühlen sich viele müde, antriebslos oder einfach traurig. Der sogenannte Winterblues trifft besonders im Herbst und Winter auf uns. Ein möglicher Grund: zu wenig Vitamin D. Denn unser Körper produziert es vor allem durch Sonneneinstrahlung – und die bleibt in den kalten Monaten oft aus.
Ein Blutwert unter 40 ng/ml gilt als zu niedrig – hier kann die Stimmung leiden. Studien zeigen, dass ein Wert von etwa 70 ng/ml optimal für das seelische Wohlbefinden ist. Bei Unterschreitung kann die gezielte Einnahme von Vitamin-D-Präparaten sinnvoll sein, besonders wenn man sich selten im Freien aufhält oder in höheren Breiten lebt.
Doch nicht nur Nahrungsergänzung kann helfen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Fettreiche Fische wie Lachs, Hering oder Aal sind natürliche Vitamin-D-Lieferanten und sollten daher öfter auf dem Teller landen. Auch Eier und Pilze enthalten geringere Mengen des „Sonnenvitamins“.
Wer unsicher ist, sollte einen Arzt konsultieren. Eine Blutuntersuchung klärt schnell, ob ein Mangel vorliegt. Mit der richtigen Dosis Vitamin D lässt sich der Winterdepression oft gut entgegenwirken – und die dunkle Jahreszeit wird gleich ein bisschen heller.
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