Wie das Internet die Liebe verändert

Die Art, wie Menschen heute Liebe finden, hat sich in den letzten Jahren tiefgreifend verändert. Was früher auf Zufall, gemeinsame Freunde oder den Zufall im Café hinauslief, spielt sich heute oft hinter Bildschirmen ab. Eine aktuelle Studie zeigt: Online-Dating ist längst kein Nischenphänomen mehr – es ist ein fester Bestandteil der Partnersuche geworden.

Bei den Jüngeren zwischen 24 und 34 Jahren hat bereits jeder fünfte Mensch seinen Partner über eine Plattform im Internet kennengelernt. Doch besonders auffällig ist der Trend bei Älteren: Unter den 35- bis 44-Jährigen sind es schon 36 Prozent, die sich online trafen. Noch deutlicher wird es in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen – hier haben sage und schreibe 60 Prozent ihrer Beziehung über Dating-Apps oder Chats begonnen.

Das spricht dafür, dass viele, die nach einer Trennung oder nach einer längeren Beziehung wieder auf Partnersuche gehen, die digitale Welt nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen. Die Hemmschwelle, sich über Plattformen zu verabreden, sinkt – vor allem, wenn der klassische Weg über Freunde oder den Arbeitsplatz weniger Möglichkeiten bietet.

Das Internet schafft Chancen: Man trifft Menschen, die man im Alltag nie kennenlernen würde. Und obwohl nicht jede Nachricht zu einer großen Liebe führt, zeigen die Zahlen eines ganz deutlich: Die Liebe findet heute oft hinter einem Profilbild statt – und das mit durchaus realen Gefühlen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen