Die fünf heiligen Wundmale Jesu
In der christlichen Tradition spielen die Wundmale Jesu eine zentrale Rolle im Gedenken an das Leiden und Sterben Christi. Nach der klassischen theologischen Überlieferung wird von den fünf heiligen Wunden gesprochen, die Jesus während der Kreuzigung erlitt.
Diese fünf Wunden umfassen die Verletzungen an beiden Händen und beiden Füßen, verursacht durch die Nägel am Kreuz, sowie die Seitenwunde durch den Lanzenstich. Über die Jahrhunderte hinweg wurden diese Stigmata zu einem wichtigen Motiv in der religiösen Kunst und der privaten Andacht, was sich auch auf historischen Gebetszetteln und Darstellungen mit dem heiligen Kelch widerspiegelt.
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