Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko bei Magen-Darm-Infekten?

Ein Magen-Darm-Infekt, oft auch als Magen-Darm-Grippe oder Gastroenteritis bezeichnet, breitet sich extrem schnell aus. Die Ansteckungsgefahr ist außerordentlich hoch. Sobald eine Person im Haushalt, in der Schule oder am Arbeitsplatz erkrankt, dauert es meist nicht lange, bis weitere Menschen Symptome zeigen.

Verursacht wird die Erkrankung meist durch Viren wie Noro- oder Rotaviren sowie durch bakterielle Erreger. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über die sogenannte Schmierinfektion. Das bedeutet, dass winzige Spuren von Krankheitserregern über die Hände oder kontaminierte Gegenstände wie Türgriffe, Lichtschalter und Armaturen in den Mund gelangen. Schon eine sehr geringe Menge an Viren reicht oft aus, um eine Erkrankung auszulösen.

Um eine Ausbreitung im eigenen Umfeld zu verhindern, sind gründliche Hygienemaßnahmen entscheidend. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife ist das wirksamste Mittel. Infizierte Personen sollten nach Möglichkeit eigene Handtücher nutzen und engen Kontakt zu anderen Familienmitgliedern meiden, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind.

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