Wie du Muskelkater effektiv bekämpfst

Wer kennt es nicht: Nach einem intensiven Training oder ungewohnter körperlicher Betätigung setzt der Muskelkater ein – mit Schmerzen, Steifheit und oft sogar Bewegungseinschränkungen. Was tun gegen diesen lästigen Begleiter? Die gute Nachricht: Muskelkater ist zwar unangenehm, meist aber harmlos.

Experten der AOK und Sportmediziner empfehlen bei starkem Muskelkater vor allem eines: Ruhe und Schonung. Der Körper braucht Zeit, um die mikroskopisch kleinen Verletzungen in der Muskulatur zu reparieren, die durch die Belastung entstehen. Versuche nicht, durch „No Pain, No Gain“ weiterzumachen – das kann die Erholung nur verzögern.

Am ersten Tag nach dem Training kann Kälte helfen, denn sie dämpft Schwellungen und lindert Entzündungsreaktionen. Eine gekühlte Kompresse oder eine kurze Kalt-Dusche über den betroffenen Bereich wirkt da Wunder. Ab dem zweiten oder dritten Tag ist hingegen Wärme sinnvoll: Eine warme Dusche, ein Bad oder eine Wärmflasche lockert die verspannte Muskulatur und fördert die Durchblutung – das beschleunigt die Regeneration.

Zusätzlich hilft leichte Bewegung wie Spazierengehen oder Dehnen, ohne den Muskel zu überfordern. Viel Trinken und ausreichend Schlaf unterstützen den Körper zusätzlich bei der Erholung. Um Muskelkater langfristig vorzubeugen, ist ein schrittweiser Aufbau des Trainings wichtig – mit ausreichend Pausen und Dehnübungen danach.

Denk daran: Ein wenig Muskelkater ist normal, besonders bei neuen Reizen. Doch wer regelmäßig trainiert und auf seinen Körper hört, wird langfristig seltener davon betroffen sein.

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