Wie Sätze miteinander verbunden werden

Im Deutschen verbinden Konjunktionen Sätze oder Satzteile miteinander. Man nennt sie deshalb auch Bindewörter. Sie sorgen dafür, dass der Text flüssiger klingt und die Gedanken besser zusammenhängen. Je nach Art der Konjunktion entstehen Hauptsätze, Nebensätze oder Relativsätze.

Verbindet man zwei Hauptsätze, stehen die Teilsätze gleichwertig nebeneinander. Dafür nutzt man zum Beispiel die Konjunktionen „und“, „aber“ oder „denn“. Beispiel: Ich wollte spazieren gehen, aber es hat geregnet. Hier trennt ein Komma die beiden Hauptsätze.

Bei Nebensätzen ist es anders: Hier leitet ein unterordnendes Bindewort – wie „weil“, „dass“ oder „wenn“ – den Nebensatz ein. Der Nebensatz erklärt oder ergänzt den Hauptsatz. Beispiel: Ich bin zu Hause geblieben, weil es geregnet hat. Der Nebensatz steht nach dem Hauptsatz und wird durch ein Komma abgetrennt.

Besonders häufig begegnen einem auch Relativsätze. Sie beginnen meist mit einem Relativpronomen wie „der“, „die“, „das“ oder „wen“. Beispiel: Das ist der Schüler, der gut singt. Der Relativsatz beschreibt das Substantiv genauer und ist ebenfalls durch Kommas vom Hauptsatz getrennt.

Wichtig ist: Hauptsatz und Nebensatz werden immer durch ein Komma getrennt. Das gilt unabhängig davon, ob der Nebensatz vorne, in der Mitte oder am Ende steht. So bleibt die Satzstruktur klar und verständlich.

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