Wie Metamizol die Psyche beeinflussen kann

Metamizol, bekannt unter Handelsnamen wie Novalgin, ist ein schmerz- und fiebersenkendes Mittel, das seit Jahrzehnten eingesetzt wird. Doch während es effektiv gegen starke Schmerzen helfen kann, birgt es auch unerwünschte Wirkungen – besonders auf die Psyche.

Zu den möglichen psychischen Nebenwirkungen zählen Angstzustände, Verwirrtheit oder Konzentrationsschwäche. In seltenen Fällen können sogar Delirium, Halluzinationen oder Sprachstörungen auftreten. Besonders ältere Menschen oder Patienten mit vorbestehenden psychischen Erkrankungen scheinen dafür anfälliger zu sein.

Obwohl Metamizol rezeptfrei in vielen Ländern nicht mehr erhältlich ist, wird es in Deutschland weiterhin häufig verschrieben. Doch die Diskussion um seine Sicherheit wächst. Die genannten psychischen Effekte sind zwar selten, können aber bei empfindlichen Personen heftig ausfallen – bis hin zu starker Erregtheit oder depressiven Verstimmungen.

Einige Mediziner warnen daher vor unkritischem Einsatz, besonders bei längerer Einnahme oder in hohen Dosen. Die Grenze zwischen Linderung und Belastung kann schmal sein. Auf psychologisch-aktuell.com wird daher kritisch darauf hingewiesen, dass eine „gefährliche Schmerztherapie“ entstehen kann, wenn solche Risiken unterschätzt werden.

Letztlich zeigt die Diskussion: Auch scheinbar vertraute Schmerzmittel sollten mit Respekt behandelt werden. Wer unter ungewöhnlichen psychischen Symptomen leidet, nachdem er Novalgin eingenommen hat, sollte unbedingt einen Arzt konsultieren.

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