Wie der Steuerfreibetrag Ihr Einkommen entlastet

Der Steuerfreibetrag ist eine wichtige Erleichterung beim Thema Lohnsteuer. Er sorgt dafür, dass nicht jeder verdiente Euro versteuert wird. Tatsächlich bleibt ein bestimmter Betrag Ihrer Einnahmen grundsätzlich steuerfrei – egal, wie hoch Ihr Einkommen ist. Dieser Freibetrag mindert die Steuerbemessungsgrundlage, also jene Summe, auf die die Steuer angewendet wird.

Stellen Sie sich vor, Sie verdienen im Jahr 20.000 Euro, und der geltende Grundfreibetrag liegt bei 10.908 Euro (Stand 2024). Dann werden nur die 9.092 Euro darüber versteuert. Der Freibetrag wirkt wie eine Art „Schutzschild“ für Ihr Einkommen – nur was darüber hinausgeht, fließt in die Steuerberechnung ein.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Freibetrag und Freigrenze: Während ein Freibetrag den zu versteuernden Betrag reduziert, sorgt eine Freigrenze dafür, dass Einkünfte bis zu einer bestimmten Höhe gar nicht in die Steuerberechnung eingehen. In der Lohnabrechnung zeigt sich der Freibetrag beispielsweise dadurch, dass weniger Lohnsteuer abgeführt wird – besonders für Geringverdiener eine spürbare Entlastung.

Arbeitnehmer können bestimmte Freibeträge – etwa für außergewöhnliche Belastungen oder Pendelkosten – über die Lohnsteuerkarte oder den Arbeitgeber geltend machen. So wird die monatliche Steuerlast schon im Gehaltsschein sichtbar gesenkt, ohne dass eine zusätzliche Steuererklärung nötig ist. Der Steuerfreibetrag ist damit ein praktisches Instrument, das faire Besteuerung nach Leistungsfähigkeit unterstützt.

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